Sparta-Tipps von den Rittern der Tafelrunde

Ich habe hier versucht, ein paar Anhaltspunkte und Tipps aus meiner bisherigen Sicht des Spiels zu geben. Danke für die vielen Tipps und Hinweise von den anderen Spielern bei RDT! Ihr habt alle geholfen, dass dieses Tutorial möglich wurde und nicht jeder Spieler alles selbst neu rausfinden muss.

Teil 1 (besonders wichtig bis ca. Level 55, solange man noch mit dem Getreidemangel kämpft):

Getreide:

Konzentriert euch auf Getreide, sowohl bei den Raids als auch beim Gebäudeausbau
(Bauernhöfe, Eleusis bzw. Tempel der Demeter bis 85 % Ersparnis, Universität/Getreideverbrauch bis 8 % Ersparnis, Universität/3. Kolonie für eine weitere Getreidekolonie) als auch bei den Truppen (am Anfang möglichst fast keine Truppen zulegen!!! Nur die absolut notwendigen Einheiten für die Raids und die Pflichtdefensive für Türme ausbilden)

Rechnet beim Ausbau eurer Stadt alles in die Währung Getreide um. 1 Getreide=1 Holz/1 Bronze, weil im Hafen so getauscht werden kann. Rechnet den Getreideertrag eines Upgrades gegen die Kosten in Getreide, dann wisst ihr, was ihr als nächstes upgraden solltet.

Die Spielanweisungen zum Ausbau mit den Minibelohnungen liegen da oft falsch. Überlegt euch selbst, wie ihr die Stadt am besten aufbaut. Wenn Ihr unsicher seid, fragt mich oder die Gurus aus der RDT-Liga.

Stellt die Vertragsupdates zurück. Ihr braucht lange Zeit fast keine bzw. keine starken Truppen. Ihr braucht erst die maximale Getreideproduktion, bevor es mit einem voll ausgebautem Tempel der Demeter an die Vertragslevel und dann den Monstertruppenbau geht.

Wenn ihr unbedingt Truppen ausbilden wollt, dann konzentriert euch auf starke Einheiten. Wandelt mithilfe von Persischen Positionen schwache in starke Einheiten um. Pusht die Errungenschaften für starke Einheiten. Wenn ihr überhaupt etwas kaufen wollt, dann „kauft“ starke Einheiten vom Heiler zurück.

Der Grund ist: 1 Agema verbraucht 4 Getreide für 1680 Offensivpower / 42 Schwertkämpfer essen 42 Getreide für 1680 Offensivpower. Starke Einheiten brauchen also nur ein Zehntel der Nahrung pro Kampfkraft. Legt euch aber immer nur Truppen zu, die ihr euch entsprechend eurer Getreideproduktion locker leisten könnt. Truppen sind in erster Linie verschwendetes Getreide, das euch beim Stadtausbau fehlt.
 

Preis Pro Kampfkraft

Bauernhöfe sollten in dieser Phase 1-2 Stufen höher upgegradet sein als
Bronzeschmieden/Holzlager. Orientierungspunkte sollten normal sein, dass ihr bei einem Getreideplus von ca. +1.000/h bleibt. Das geht natürlich ab Eleusis viel leichter. Aber es geht auch vorher. Bis auf einzelne Tage habe ich das seit Level 40 (bis heute Level 75 mit 7 Mio Kampfkraft) durchgehalten und bin immer über +1.000 geblieben.

Ruft die Belohnungen nur ab, wenn Ihr sie BRAUCHT. Nehmen wir zum Beispiel an, ihr habt durch Errungenschaften 10 Agema-Reiter erhalten. Klickt das Fenster weg und nehmt sie erst in Anspruch, wenn ihr die 10 WIRKLICH in der nächsten Sekunde einsetzen wollt.

Ab dem Abruf der Einheiten müsst ihr sie füttern. Das ergibt keinen Sinn, wenn sie dann ein paar Stunden (oder schlimmer: paar Tage) nur rumstehen. Ich hab immer ein Duzend Offensiveinheiten "auf Abruf" und hol sie mir erst, wenn ich sie brauche.

Falls ihr mit Geld spielt, holt euch auch Einheiten vom Heiler erst GENAU dann zurück, wenn Ihr sie braucht. Gleicher Grund: Solange sie beim Heiler stehen, sind sie sicher und brauchen kein Getreide. Achtet nur evtl. auf die 1-Wochen-Frist, in der die Einheiten noch wiederbelebt werden können (ggf. Buch führen).

Positionen:

Versucht, die Positionen möglichst zurückzustellen oder nur langsam abzuarbeiten (1 Position pro 2 Tage), solange ihr keinen gut ausgebauten Tempel der Demeter habt. Ihr kommt sonst durch die gewonnenen Truppen schnell ins Getreideminus und das ist ein böser Teufelskreis.

Positionen sind in der Anfangsphase des Spiels in erster Linie was fürs Ego und die
Unterhaltung (und für die EPs, die den Spielerlevel hochbringen, also wiederum auch fürs Ego). Ihr seid für die Liga viel wertvoller (und werdet auch selbst mehr Spaß haben) wenn ihr ERST eure Getreideproduktion steigert und DANN große Truppen aufbaut.

Dazu braucht ihr etwas Disziplin, aber man kann sich's schnell angewöhnen. Seht das Spiel - wie ich – als Wirtschaftssimulation, nicht als Kriegsspiel. Dann werdet ihr den Krieg locker nebenher gewinnen.

Ich hab hier absichtlich etwas übertrieben mit Spielerlevel = Egotrip. Natürlich bringt euch ein hoher Spielerlevel auch Respekt und damit ein gewisses Maß an Sicherheit (Stadt, Kolonien, Protektorate).

Mir geht es aber darum, dass ihr die Prioritäten in eurem Kopf klar setzt. Anfangs solltet ihr euch auf die Getreide- und allgemeine Ressourcenproduktion konzentrieren, sonst steckt ihr nach kurzer Zeit mit einer hungrigen Armee und Getreidemangel in der Sackgasse.

Spielen Sparta: War of Empires JETZT!

Dieser Artikel wurde vom Spieler Kai Nimmrichter geschrieben, welcher der Veröffentlichung auf Plarium.com zugestimmt hat. Alle hierin ausgedrückten Gedanken oder Ansichten sind die des Spielers und spiegeln nicht unbedingt die Meinung von Plarium Global wieder.

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