Interview mit dem Kapitän Matzen Koszarek

Ahoi Kapitän ! Trinkt euern steifen Grog in einem Zug und hört mir zu!

Heute führe ich das Interview mit einem der erfahrensten Piraten auf den sieben Weltmeeren. Piraten, ich möchte euch einen Kapitän vorstellen, der eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Dieser Kapitän kann sich sein Leben ohne seine mächtige Bruderschaft, Seebären, nicht vorstellen.

Seebären haben sich bereits einen lauten Namen erworben. Sogar Davy Jones weiß, dass sie eine große Freundschaft verbindet. Seid vorsichtig! Wenn ihr jemanden aus dieser Bruderschaft angreifen möchtet, bereitet euch darauf vor, auf vereinten Widerstand zu stoßen. Heute habe ich die Ehre, mit dem Führer von Seenbären, Matzen Koszarek, ein Piratengespräch zu führen.

AB: Hallo Matzen! Wie geht's, Kapitän? Ich hoffe, dass alles in Ordnung ist und deine Bruderschaft SEEBÄREN wie immer am Aufblühen ist. Ich habe dein neues Profilbild gesehen und muss bemerken, dass du abgenommen hast. Eine spezielle Rum-Diät?

MK: Hihooo Anne, du siehst immer noch hinreißend aus, meine Liebste. Du weißt ja selber das zur Zeit der Rum ein wenig zur Plage wird deswegen saufe ich nun weniger, damit meine Truppen mehr zur Verfügung haben, denn das zerrt schon sehr an der Substanz.

Durch ein Banner auf einer Facebookseite

AB: Na gut, zur Sache! Ich hoffe, dass du ein paar Minuten für mich hast. Ich würde sehr gerne ein Interview mit dir führen und mehr über deine Bruderschaft und dich erfahren. Erzähle bitte etwas über dich und sag mal, woher du von dem Spiel Pirates: Tides Of Fortune erfahren hast und warum du immer wieder ins Spiel zurückkehrst?

MK: Ich habe das Spiel am 6.3.2012 angefangen durch ein Banner auf einer Facebookseite und dann hat es mich auch schon voll erwischt. Von da an war ich nun jeden Tag auf den 7 Meeren unterwegs. Leinen los und Segel setzen!

Die Strategien sich auszudenken und umzusetzen - das ist der Reiz an diesem Spiel und nicht Tagesaufgaben zu klicken oder Zahnräderproduktion anzustellen, Ressourcen rauszuklicken. Das ist eher eine Last in diesem Game.

AB: Wie oft hast du deine Bruderschaft gewechselt? Kannst du uns mehr über deine vorherigen Positionen und Bruderschaften erzählen?

MK: Ich selber bin erst eine ganze Zeit lang nur so umher gesegelt, Bruderschaften gab es zu Anfang noch nicht aber wohl Gruppen die sich schon im Vorfeld zusammen gefunden haben. Auch ich war in so einer Gruppe und konnte dadurch zu Anfang viele Fehler vermeiden.
Wir haben uns gegenseitig geholfen das Spiel besser zu verstehen.

Dann wurden Bruderschaften im Spiel zugelassen und ich trat bei der "Deutschen Elite" ein. Schnell waren wir auf Platz 1 gelandet, damals ging es noch um die Level der Member. Zu Anfang war es ganz gut, war da auch Berater.

Wir als Berater haben dann aber gemeutert, um die BS selber zu übernehmen weil der Anführer halt doch eher ein Egoist war und selber auch keine Truppen für BS-Aufgaben schrotten wollte. Searätz war danach eine lange Zeit die erste BS im Rang, es ging heiß her auf den Presidios aber wir haben ihnen nichts geschenkt.

AB: Wie lange hat es gedauert, bis deine Bruderschaft so ruhmreich war wie heute und ihr euch einen Namen gemacht habt? 

MK: Meuterei ist natürlich schief gelaufen... also doch eine neue BS gegründet am 10.10.2012 und so entstanden die "Seebären". Und die meisten Member sind dann auch gewechselt. Wir waren am 12.12 2012 schon auf Platz 6 und am 10.3.2013 waren wir dann die Nummer 1 und haben den Rang über ein halbes Jahr halten wollen und können, aber um bei den BS-Aufgaben weiterzumachen haben wir die Presidios verkauft und verlassen.

AB: Es gibt aber immer etwas fortzuentwickeln, zu verbessern, nicht wahr? Was schätzt du an deinen Freunden und Schiffskameraden?

MK: Was ich an meinen Seebären schätze ist die Art wie sie spielen und sich gegenseitig unterstützen, sich Mut machen und zusammen lachen,  die Art wie sie miteinander umgehen. Es ist nicht immer Harmonie bei uns auch wir haben Streitigkeiten und auch mal Frust aber wir haben uns immer wieder auf den richtigen Weg gebracht, uns vertragen und ausgesprochen.

Teamarbeit

AB: Ich bin einverstanden, Freundschaft über alles.  Matzen, was verstehst du eigentlich unter Teamarbeit?

MK: Teamarbeit ist hier im Game eine sehr wichtige Sache. Deswegen darf bei uns jeder das leisten, was er sich zutraut. Bei uns gibt es kein Muss oder irgendwelche Truppen die man vorhalten muss für die BS-Aufgaben. Wir spielen zwanglos zusammen und erhalten damit den Spaß am Game und an der BS. Ist ja auch schließlich ein Freizeitgame, einen Chef hat man schon auf Arbeit und eventuell sogar noch einen zu Hause.

AB: Wie verarbeitest Du Misserfolge? Ist es schwer, deine Kameraden zu motivieren, auch wenn alles schief geht?

MK: Misserfolge gibt es nicht bei uns. Wenn ein Schritt nicht gereicht hat dann machen wir eben nach einer Weile den zweiten, um das gewollte Ziel zu erreichen.

AB: Yo-ho-ho! Mir gefällt  deine Stimmung, Kapitän!  Haben deine Bruderschaft und du persönlich eine besondere Strategie, die euch hilft, Oberwasser zu halten?

MK: Das Spiel bewegt sich, es verändert sich also muss man sich auch immer wieder verändern, das bisher Gespielte in Frage stellen und es immer wieder neu durchleuchten – auch mit Taschenrechner und Tabellen wenn es sein muss.

Eine Sache im Spiel zu ändern

AB: Hättest du die Möglichkeit eine Sache im Spiel zu ändern, welche würde das sein?

MK: Also wenn ich was überhaupt nicht leiden kann in diesem Spiel, dann ist es, dass man 50% der verlorenen Truppen auf seiner eigenen Insel wiederbeleben kann. Das ist wie gegen einen Gummibaum kämpfen und ist total fehl am Platz.

Diese ganze Klickerei von Ressourcen und Tagesmissionen Belohnungen. Fässer mischen ist auch widerlich und hat mit dem Spiel an sich nichts zu tun.

AB: Die beiden Anregungen sind konstruktiv. Und wer weiß, vielleicht wird es etwas in der  nächsten Zukunft geändert.

Frau und Kinder

Dass du ein Meisterpirat bist, ist klar. Du hast schon Level 91 erreicht. Doch auf welche anderen Sachen in deinem Leben bist du außerdem stolz?

MK: Ich stehe noch voll im Leben und habe Frau und Kinder. Ich denke auf die bin ich am meisten stolz. Habe für sie ein Heim gebastelt und ermögliche mit meiner Arbeit den ein oder anderen Wunsch. Was will ich mehr?
Na gut, die Weltherrschaft aber das dauert noch ein wenig.

AB: Weltherrschaft? Für echte Piraten gibt es keine Hindernisse. Wir verfolgen immer hohe Ziele, Kapitän! Welche Hobbies hast du abgesehen davon, dass du ein echter Pirat bist, der sein Leben mit Reisen, Abenteuern und Seeschlachten verbringt?

MK: Ich reise gern, fahr Snowboard und mag schnelles Autos fahren. Fast vergessen – ich mag Eis!

AB: ARRRGGGGGHHH, Eis mag ich auch, besonders Rum-Eis. Probier mal Rum-Eis, es schmeckt gut. Ich kann dir nach dem Interview  das Rezept geben. Wenn du im Moment auf der Suche nach einer Bruderschaft wärest, welche Bruderschaft, mit Ausnahme der „Seebären“, würdest du auswählen?

MK: Sorry Anne, aber das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Wenn die Seebären mich rausschmeißen dann werde ich das Game aufgeben.

AB: Spielen deine Verwandten und Familienmitglieder Pirates: Tides Of Fortune? Was meinst du, kann die Konkurrenz im Spiel die Beziehungen in der Familie beeinflussen?

MK: Ja, einige klicken im Spiel rum, aber spielen kann man des nicht nennen. Außer einer. Der hat das gleiche Fieber und ist eine Bereicherung für unsere Bruderschaft.

3 Tipps für Piraten

AB: Welche 3 Tipps kannst du den jungen unerfahrenen Piraten geben?

MK: Erstmal die Insel ausbauen. Ressourcen und Forschung sind nun mal das Wichtigste zu Anfang und zwei mal überlegen, wo man einen Gegner am besten treffen kann und dann getreu unserem Schlachtruf "Druff da".

Goldene Worte, Matzen.  Du hast Sinn und Augen für echte Freundschaft. Ich wünsche dir und deiner tapferen Piraten-Mannschaft viele laute Siege, viele schöne Törns und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel! Und möge der Rum in Strömen fließen!

Bis bald, Kapitän!

Kapitäne Matzen Koszarek

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