Interview mit Henry Maisey von „The Tuskers“

Alle an Deck! Mindestens einmal im Leben verbringt jeder Pirat Zeit mit den alten Seebären auf ihren gefürchteten Piratenschiffen. Einige überleben dieses gefährliche Rendezvous, während andere danach auf dem Meeresgrund enden. Nur die Mutigsten aller Piraten können ein Treffen mit den Tuskers überleben, welche von Henry Maisey angeführt werden. 

Heute haben wir die Ehre, einen ganz besonderen Käpt’n zu befragen, dessen Herz im Einklang mit dem des Ozeans schlägt. Hol‘ dir einen Hocker, fülle dein Glas mit Rum und genieße unseren Schnack!

Anne Bonnie (A.B.): Käpt’n, würdest du uns etwas über dich erzählen?

Henry Maisey (H.M.): Ich? Ich bin nur ein mittelalter Elefant der Herde, die wir „Tuskers“ (Stoßzähne) nennen. Ich bin Engländer und lebe in Frankreich.

A. B.: Wie bist du zur Piraterie auf den Sieben Weltmeeren gelangt? Hast du schon immer den Tuskers angehört? Wenn nicht, erzähle uns, was du vorher getrieben hast.

H. M.: Das Meer und RPGs haben mich schon immer fasziniert, daher war dieses Spiel für mich ideal. Für mich hat es immer nur eine Bruderschaft gegeben, obwohl wir in den ersten Jahren furchtbare Meuterei sowie eine Namensänderung erfahren mussten.

Bruderschaftsanführer

A. B.: Du bist nicht der Bruderschaftsanführer? Wie kommt das?

H. M.: Die Tuskers haben keinen Anführer, wir haben ein Führungsteam, das sich die Verantwortung abwechselnd teilt. Du kannst mich „Gründungsvater“ nennen, aber bei den Tuskers ist kein Mitglied wichtiger als ein anderes.

A. B.: Wie wurde eure Bruderschaft ins Leben gerufen?

H. M.: (Lacht) Nun, man wählt einen Namen aus, sucht sich eine Flagge aus, zahlt die Gebühr und tada, schon hat man eine Bruderschaft.

A. B.: Auf welche Hindernisse ist deine Bruderschaft gestoßen?

H. M.: Wilde Seekreaturen, tropische Stürme, mörderische Winde und verrückte Kerle. Das Übliche also.

A. B.: Welche Medaille war am einfachsten zu verdienen, und welche die größte Herausforderung?

H. M.: Die meisten Medaillen erhält man einfach, während man segelt und die ganz normalen Piratendinge erledigt. Am härtesten war es jedoch, die Level von Presidios zu verringern.

Motivation

A. B.: Gab es jemals Momente in der Bruderschaft, in denen Kapitäne ihre Motivation verloren haben? Was unternimmst du, um deine Kameraden zu motivieren?

H. M.: Es gab Zeiten, in denen die Bruderschaft stagnierte, doch ein Führungswechsel bringt einen neuen Spielstil und sorgt für frischen Wind. Die einzige sichere Methode, um die Crew bei Interesse zu halten, ist ihr ständig neue Feinde vorzusetzen. Die letzte Allianz, die es wagte, uns anzugreifen, führte 142 Massenangriffe mit 12 verschiedenen Bruderschaften durch. Wir werden unsere Kräfte sammeln und sie alle versenken, eine pro Monat – das nächste Jahr ist also bereits verplant (lacht).

A. B.: Wie oft rekrutiert deine Bruderschaft neue Kapitäne? Welche Anforderungen gibt es zur Aufnahme, außer vorheriger Spielerfahrung?

H. M.: Wir nehmen ein bis zwei neue Kapitäne pro Monat an Bord. Bewerber werden ausführlich befragt, um sicher zu stellen, dass sie zur Kultur unserer Bruderschaft passen. Außerdem müssen sie gut bei Überfällen sein. Wir haben eine Probemitgliedschaft für Kapitäne ohne Erfahrung, die jedoch lernbereit sind. Ihr Level spielt keine Rolle, doch sie müssen mindestens eine Million Holz sowie eine Million Gold pro Woche erbeuten – so viel braucht man nun mal, um im Spiel wettbewerbsfähig zu sein.

A. B.: Käpt‘n, was unterscheidet einen erfahrenen Piraten von einer Landratte?

H. M.: Piraten bauen Schiffe, um sie in die Schlacht zu senden. Eine Landratte baut Schiffe, um sie sicher im Hafen aufzubewahren.

Tipps für neue Kapitäne

A. B.: Welche Tipps würdest du neuen Kapitänen geben, die sich einen Namen machen wollen?

H. M.: Führe Überfälle durch, baue Schiffe und habe die Geduld, in allen wichtigen PvP-Ereignissen zu kämpfen. Sei sehr vorsichtig mit Missionspreisen und schließe dich einer Bruderschaft an, die zu deinem Spielstil passt.

A. B.: Wenn du eine Sache am Spiel ändern könntest, was wäre das?

H. M.: Ich bin ein Pirat und damit von Natur aus gierig… daher würde ich zwei Dinge ändern. Ich glaube, es würde jedem Piraten gefallen, wenn wir über die aktuellsten Geschehnisse in der Piratenwelt auf dem Laufenden bleiben können: Zum Beispiel, welche Bruderschaften gegeneinander kämpfen und wer sich angefreundet hat. Der zweite Punkt wäre eine gute Allianzstruktur mit eigenen Medaillen, so dass wir die Zusammenhänge erkennen könnten, die bisher verborgen sind.

A. B.: Eine feine Idee, Käpt’n. Es war mir eine Freude, einen Piratenschwatz mit dir zu halten!

Nun ist es höchste Zeit, den Anker zu lichten! Vielleicht kann jemand anderes die Steuerung übernehmen, denn mein Blut ist voller Rum… oder vielleicht ist der Rum in meinen Venen auch nur voller Blut.

Vielen Dank für deine Zeit, Käpt’n Maisey. Grüße alle Mitglieder der Tuskers von mir!

Führe deine Crew in
Pirates: Tides of Fortune zur Piratenehre