Warum du wegen MMO Games gefeuert werden könntest

10.3.2016
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Es kann hart sein, ein MMO Gamer mit einem Job zu sein. Es ist nicht leicht, dein MMO-Leben vom Büro zu trennen und die komischen Non-Gamer sind oft beleidigt, wenn du sie als Noobs bezeichnest. Dies sind 9 weitere Dinge, welche zur Kündigung führen können.

1. Auf der Arbeit spielen

Wenn du Spiele während der Arbeit spielst, ist damit zu rechnen, dass du gefeuert wirst. Es sei denn, dein Job besteht daraus, Spiele zu spielen – falls das so ist, ich habe hier meinen Lebenslauf, akzeptiert ihr Initiativbewerbungen?

2. Das Schloss deines Vorgesetzes überfallen

Nein. Einfach nein. Es wird sich rächen, garantiert. Und falls dein Boss dein Schloss überfällt – gratuliere ihr am nächsten Tag auf der Arbeit für den gelungenen Überfall.

3. Einen Freudentanz am Schreibtisch aufführen

Bist du zwölf oder was? Auf den Tischen tanzen ist was für unbeaufsichtigte Kinder und Betrunkene, nicht für respektierliche Mitglieder der Arbeitswelt. Es ist mir ganz egal, ob du den Endboss gerade nach dem zehnummsten Versuch geschlagen hast und… wie viele EP? Naja, vielleicht ist ein kleiner Tanz doch angebracht…

4. Nie auftauchen, weil du mit einem Quest beschäftigt bist

Jeder Spieler hat sich schon mal krankgemeldet, um mit dem neusten MMORPG oder MOBA zu Hause bleiben zu können. Das ist verständlich. Sofern du jedoch nicht vorgeben kannst, die Pest zu haben, kannst du maximal ein paar Arbeitstage schwänzen. Die positive Seite? Wenn du gefeuert wirst, kannst du wenigstens zu Hause bleiben und noch mehr zocken…

5. Mikrotransaktionen für deine Arbeit verlangen

Wenn du eine Beförderung willst, bitte einfach darum – stelle deinem Boss nicht alles, was du tust in Rechnung, zum Bespiel 99 Cent, um einen Bericht umgehend fertigzustellen, oder 2,99 € für jede Aufgabe, die dein Tagespensum von fünf Aufgaben übersteigt. Auf diese Weise wirst du dich wahrscheinlich auf der Straße wiederfinden, wo du um 12,99 € für etwas zu Essen betteln musst.

6. Versuchen, dein Gehalt in Spielwährung ausgezahlt zu bekommen

Was du mit deinem Geld anstellst ist deine Sache, aber fordere nicht, dass sie dich in Juwelen, Marken, Credits usw. bezahlen. Das passiert wahrscheinlich nicht, stattdessen kannst du mit einer Überweisung in die nächste Anstalt rechnen. Noch schlimmer wäre es, wenn sie deinem Wunsch zustimmen würden – wie bitte willst du deine Miete mit Legendären Einheiten bezahlen?

7. Im Büro deines Bosses nach Beute suchen

Es ist verlockend, sich ins Büro deines Bosses zu schleichen und es nach Beute abzusuchen. Es ist wohl bekannt, dass Bosse in jedem MMO die Beute in Aussicht stellen. Im realen Leben wirst du leider nur alte Berichte, Urlaubsfotos und ein paar verdächtige Kritzeleien finden. Und am nächsten Tag ein Kündigungsschreiben auf deinem Schreibtisch.

8. Ressourcen sammeln

Ressourcen sammeln ist ein riesiger Teil jedes Strategie-MMOs, doch deine Kollegen werden es nicht besonders schätzen, wenn du alle guten Kaffeetassen und Post-Its hortest. Im Ernst, brauchst du die ganzen Büroklammern wirklich? Und den Haufen angeknabberter Donuts? Wenn ich es mir so überlege, kannst du die wohl wirklich behalten.

9. Stupide arbeiten wiederholen, um eine Beförderung zu erhalten

Es heißt zwar der „alltägliche Trott“, aber du solltest nicht alles so wörtlich nehmen. Vielleicht funktioniert es in einem MMORPG, die gleiche dumme Aufgabe immer wieder durchzuführen, um genug Erfahrungspunkte für eine Beförderung zu verdienen, im echten Leben führt dies aber eher zur Kündigung. Oder einer Versetzung in die Buchhaltungsabteilung, was vielleicht noch schlimmer ist.