Das Aufbauspiel und seine guten Eigenschaften

29.2.2016
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Das Aufbauspiel zählt zu den ältesten und beliebtesten Genres der Computerspiele. Welche Faktoren waren und sind auch noch heute dafür verantwortlich, dass diese Art von Spiel so durch die Decke geschossen ist? 

Faszination Aufbauspiel

Keine andere Art von Spiel macht  das, was wir bereits erreicht haben, so gut sichtbar wie ein Aufbauspiel. Wir blicken zu jeder Zeit auf die Errungenschaften unserer Entwicklungen und die Gebäude, die wir zum Aufbau in Auftrag gegeben haben.

Zwar gibt es natürlich auch in einem RPG den Effekt, dass wir über unseren Charakter auf unsere Spiellaufbahn zurückblicken können, jedoch ist das weitaus verborgener, als eine prunkvolle Stadt. Jeder kann das, was wir erbaut haben, bestaunen, loben, kritisieren oder oft auch angreifen.

Entsprechend schmerzt es in der Spielerseele, wenn die mühsam erbauten Gebäude oder auch kostbare Ressourcen bei einem Angriff im Aufbauspiel Schaden nehmen. Die Magie besteht vor allem also darin, dass wir eine Verbindung mit dem Aufbauen, was wir in der Tat aufgebaut haben - zumindest virtuell.

Wir hegen und pflegen das Erscheinungsbild unserer Stadt, schmieden Pläne für die Weiterentwicklung und eröffnen uns neue Möglichkeiten durch Forschung. Ein Aufbauspiel bietet also eine ganz andere Erfahrung, als bspw. ein Shooter.

Wie wir es zu spielen lieben

Was ein Aufbauspiel zusätzlich von anderen Genres unterscheidet, ist die Art, wie wir es spielen. Besonders Spieler mit ruhigem Gemüt, aber gutem Gespür für Strategie und Planung werden davon schnell in den Bann gezogen. Anstatt hektisch und angespannt vor dem PC zu sitzen und in manchen Situationen vielleicht sogar Angst und Stress zu erleben, finden wir im Aufbauspiel eine zufriedenstellende, belohnende aber dennoch herausfordernde Atmosphäre.

Es geht also insbesondere um das Feeling beim Spielen und das Liebgewinnen seiner mit Zeit und Mühe aufgebauten Stadt. Zudem sind es die unzähligen Aufbau- und Entwicklungsmöglichkeiten, die Spieltiefe und seine Grenzenlosigkeit, sowie die strategischen und planerischen Herausforderungen, die uns an einem Aufbauspiel begeistern. Auf das Zusammenspiel mit anderen Spielern wird insbesondere durch das Internet möglich gemacht.

Zeig, was du hast!

Durch die Verbindung zu anderen Spielern, hat das Aufbauspiel also zusätzliche Features und Anreize gewonnen, die zuvor nicht möglich waren. Zwar konnte man seinem Freund/seiner Freundin vor dem Bildschirm zeigen, was man erschaffen hatte oder auch ein kleines Video auf Youtube hochladen. Dennoch waren diese Möglichkeiten nicht besonders zufriedenstellend.

Heute können wir Bündnisse schließen und sogar große Imperien aufbauen, indem wir uns mit anderen Spielern zusammentun. Unsere Fähigkeiten als Aufbauspieler sind für jeden Sichtbar und die Macht spiegelt sich in der Schlagkraft unserer Armee nieder, die entweder das wertvolle Hab und Gut verteidigt, oder im Angriff versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Wie viel Zeit und Mühe investiert wird, bleibt dabei vollkommen uns überlassen. Wir bestimmen in einem Aufbauspiel das Tempo und für viele ist es genau das, was überzeugt. Die einzigen Vorgaben sind die Gegebenheiten, Gebäude und Landflächen welche uns zur Verfügung stehen. Was wir daraus machen, liegt in unserem Geschick und unserer Fantasie.

Auch in Zukunft werden durch neue Elemente und Möglichkeiten zusätzliche Features für das Aufbauspiel-Genre zustande kommen.  Und inzwischen steht auch jedem der Weg in ein solches Spiel sogar kostenlos zur Verfügung.